Epishins Erben

Episode

Vladimir Sergejewitsch Epishin – Zahlen und Daten seiner Karriere

by Heckerschwili on Mrz.15, 2010, under Episode

In seiner Jugend nahm er an diversen russischen Meisterschaften teil. Zur Gegnerschaft seiner Generation gehörten unter anderem so starke Spieler wie Valery Salov, Jaan Ehlvest sowie der inzwischen in Deutschland eingebürgerte und für die Nationalmannschaft spielende Alexander Graf. Ende der 80er Jahre schaffte Epishin mit Anfang 20 und einer ELO-Zahl von über 2600 den Sprung in die Top 100 der Weltrangliste. Im Jahr 1990 verlieh ihm die FIDE den Großmeister-Titel. Seine beste individuelle Performance (2752) erspielte er 1992 bei der russischen Mannschaftsmeisterschaft in Podolsk. Im Dezember 1993 erreichte Vladimir mit einer Punktzahl von 2713 seine bis dato höchste ELO. Im Mai 1994 gelang ihm mit Rang 12 die höchste Platzierung seiner Karriere in der Weltrangliste - wobei dies streng genommen dem 10. Platz entsprach, da zu diesem Zeitpunkt Weltmeister Garry Kasparov und der Engländer Nigel Short der FIDE den Rücken gekehrt und mit der PCA (Professional Chess Association) einen neuen Verband gegründet hatten. (continue reading…)

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Epishins Vita und was wir wollen…

by Deep_Bernard on Mrz.05, 2010, under Episode

Hallo und ein herzliches Willkommen auf der Webseite von Epishin’s Erben. Der deutschen Fanseite des Großmeisters Vladimir Ephisin.

Sicherlich sind Sie heute das erste Mal auf dieser Webseite und wundern sich wohlmöglich, wieso das ehemalige „DeepChess!!!“- Team eine solche Seite ins Leben gerufen hat? Vielleicht auch deswegen, da GM Epishin eben nicht mehr zur absoluten Weltspitze gehört und es doch sicherlich angebrachter sei, jemanden Superstarken eine Webseite zu widmen?

Was wir wollen :

Bei der Konzepterstellung dieses Web-Auftrittes, war es für uns wichtig, einen Menschen zu fokussieren, der neben der absoluten Leidenschaft zum Schachsport, auch tatsächlich häufig auf deutschen Turnieren anzutreffen ist. Bei der Selektion möglicher Kandidaten fielen somit die Herren und die Dame der absoluten Weltspitze schon aus dem engeren Blickfeld heraus.

Ja klar… Magnus Carlsen, der 19 jährige Supergroßmeister aus Tonsberg /  Norwegen ist in aller Munde. Jetzt, nachdem er temporär von der Halbgottheit „Kasparov“ an einigen Stellen rund geschliffen wurde, zurzeit die Weltrangliste beherrscht, kann man eine Menge über diesen Knaben schreiben. Aber mal ehrlich, er bleibt für den durchschnittlichen Schachamateur, nichts anderes als ein Foto in einer Schachzeitung. Und mal ehrlich, wenn Sie Magnus Carlsen sehen, fühlen Sie seinen Spirit, wie einst bei  Garry? Ne… wir zumindest fühlen da gar nichts. (continue reading…)

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Wie alles begann…

by killi on Mrz.03, 2010, under Episode

…es war ein strenger Winter, der das Jahr 2010 einläutete, und was kann man da besseres mit seiner freien Zeit anstellen als endlich mal wieder ein Schachturnier zu spielen? Das dachten sich auch 5 verwegene Recken aus der schönsten Stadt am Rhein. So machte sich die Truppe auf, Bad Zwischenahn und dem NordWest Cup ihre Aufwartung zu machen. Sowohl Anreise als auch die Quartiernahme in einer schnuckligen Ferienwohnung verliefen genauso problemlos wie auch ereignisarm, so dass nichts vom eigentlichen Höhepunkt des Tages ablenken konnte, der ersten Runde in der Wandelhalle Bad Zwischenahn mit wunderschönem Blick über ein tief verschneites und ebenso zugefrorenes Zwischenahner Meer.

Unsere muntere 5er Truppe ist dabei so gestrickt, dass wir eigentlich gute Chancen haben alle möglichen Ratingpreise anzugreifen. Mit dem Turnierausgang sollte aber nur bei viel Glück einer der Unsrigen etwas zu tun bekommen. Ganz so unbeschwert konnten es die Setzlistenersten sicher nicht angehen lassen. Unter anderem traten 5 Großmeister an, den ersten Platz und damit 1 KiloEuro zu erringen. Ganz sicher der Publikumsmagnet war dabei der erst 13-jährige Illya Nyzhnyk aus der Ukraine, zwar noch “nur” mit einem IM-Titel dekoriert aber bereits mit einer ELO von knapp 2500 eines der absoluten Schwergewichte des Turniers. Genauso wie der an Eins gesetzte Vladimir Epishin, der sogar mit einer ELO über der 2600er Schallmauer aufwarten konnte.

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